ARCHITEKTURREISEN

ARCHITEKTUR & STADTENTWICKLUNG

CaP.CULT bietet umfassende Stadtentdeckungen in Marseille, der Provence und Europäischen Kulturhauptstädten durch kompetent geführte und abwechslungsreiche Touren. Die Schwerpunkt dabei sind städtebaulichen Zusammenhänge, die Besichtigung von einzelnen Gebäuden sowie die Vermittlung zu lokalen Spezialisten, Architekten und Stadtplanern.
Blick über das Meer zu den neuen Museen in Marseille.

MARSEILLE, eine Stadt im Wandel

Marseille, die multikulturelle Grossstadt am Mittelmeer ist im Aufholprozess.

Neben der Verkehrsberuhigung um den alten Hafen und in Teilen des ehemaligen Industriegebiets entstanden mehrere medialisierte kulturelle Neubauten direkt am Wasser.

Vor allem das vom Architekturbüro Rudy Ricciotti errichtete MuCEM - Museum für Zivilisationen Europas und des Mittelmeers - sticht ins Auge. Daneben bauen Kengo Kuma, Stefano Boeri und Jean Nouvel...

Die Großbaustelle des Stadtentwicklungsprojekts „Euroméditerranée“ erneuert seit mittlerweile 25 Jahren großflächig ehemalige Hafen- und Innenstadtgebiete in zeitgemässe Stadträume.

Dies geht einher mit dem alltäglichen Chaos Südeuropas mitsamt seiner Probleme im Hintergrund und schreibt sich ein in das staatliche Metropolprojekt Marseille-Provence.

FERNAND POUILLON
Zwischen Marseille und Algier

Die Studienreise führt von Marseille nach Algier auf den Spuren des französischen Architekten Fernand Pouillon. Die Reise stellt die beiden Prototypen des französischen Massenwohnungsbaus gegenüber: vom Kontext Pouillons zum Objekt Corbusiers. Welche Bedingungen und materiellen Möglichkeiten des Bauens gab es in der Nachkriegszeit?
Durch vielseitige Besichtigungen gehen wir dieser Frage auf den Grund.

Von Marseille aus geht es weiter mit dem Schiff nach Algier und kombinieren so den Besuch zweier Städte, die das Mittelmeer als einen Kulturraum verstehen.

Algier, die Schwesterstadt von Marseille, verbindet arabische Architektur mit Interventionen der französischen Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Hier bestehen nach wie vor die von der hohen Qualität der öffentlichen Räume geprägten Siedlungen, die Fernand Pouillon auf den Anhöhen der Stadt realisierte.
Die Reise ist eine Zusammenarbeit mit Thomas Meyer-Wieser.
Sicht auf den Gebäudekomplex la Tourette von Fernand Pouillon, mehrere Blocks und ein Turm am Ende eines langen Hofes.
AARHUS_Kulturhauptstadt Europas 2017. Ein Fussgängerübergang in den Regenbogenfarben auf dem Dach des AROS Kunstmuseum von Olafur Eliasson.

AARHUS - KULTURHAUPTSTADT 2017

Wie auch andere Küsten - und Kulturhauptstädte hat Aarhus ebenfalls die Vorzüge der Lage am Wasser erkannt und verbannt die industriellen Hafennutzungen in die Peripherie der Stadt. 

Bereits in Hinblick auf die Europäische Kulturhauptstadt 2017 hatte sich die Stadt, mit ihrer übersichtlichen Altstadt und den direkt daran grenzenden neuen Projekten, auf das Kulturjahr vorbereitet:
Neben dem "Eisberg", einem spektakulären Wohnprojekt am Wasser, entstanden weitere originelle, wenn auch weniger herausragende und doch qualitativ hochwertige Bauten, die die Stadtstruktur neu aufwerten.

Auch Investitionen in Kulturbauten in Aarhus wurden getätigt, die mit Installationen von internationalen Künstlern - wie das AROS Kunstmuseum mit seinem Regenbogen-Rundgang von Olafur Eliasson - weitere Blicke auf sich ziehen.

LEEUWARDEN - KULTURHAUPTSTADT 2018 & ROTTERDAM, GRONINGEN 

Die Reise kombiniert zwei Regionen in den Niederlanden: das südliche Holland und das nördliche Friesland. Von der Hafenstadt Rotterdam, heterogen und architektonisch wagemutig geht es nach Groningen, wo  traditionelle niederländische Bauweise anhand innovativer Projekte neu interpretiert wird. Das dritte Ziel dieser Reise ist die Europäische Kulturhauptstadt Leeuwarden, wo überwiegend innerstädtische Umwidmungen neue Dynamik ins Zentrum bringen sollen.

Mit zahlreichen Projekten präsentiert sich Leeuwarden 2018 als Europäische Kulturhauptstadt und bietet so auch neben Architektur Einsichten in die friesische Kultur und die jüngste Stadtentwicklung.

Die Führungen fokussieren sich auf Stadtplanung, Stadtbaugeschichte, zeitgenössische Architektur, sozialen Wohnungsbau sowie die Profanisierung von Kirchengebäuden in den Niederlanden.

Sicht auf den Gebäudekomplex la Tourette von Fernand Pouillon, mehrere Blocks und ein Turm am Ende eines langen Hofes.
Blick über das Meer zu den neuen Museen in Marseille.

VALLETTA - KULTURHAUPTSTADT 2018

"Humilissima civita", die Bescheidenste unter den Städten nannten die Johanniterritter ihre steinerne Stadt aus dem 16. Jahrhundert.
Valletta zeichnet sich durch das besondere Miteinander aus Architektur und Landschaft aus. In den vergangenen Jahren hat sich die maltesische Hauptstadt mit zeitgenössischen Bauwerken behutsam gewandelt. Ein wichtiges Projekt dieser neuen Ära ist das Parlamentsgebäude von Renzo Piano samt zeitgenössischem Stadttor.

Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2018 wird neben dem Zusammenspiel historischer Bausubstanz und zeitgenössischer Architektur Kultur anhand von 400 Veranstaltungen auf vielfältige Weise präsentiert. 

Die Reise betrachtet die "Idealstadt der Renaissance" aus stadtplanerischer Sicht sowie den zeitgenössischen Umgang mit Architektur und Städtebau. 

Inhalt

Stadtrundgänge zu Architektur und Stadtentwicklung
Aktuelle Bauprojekte
Thematische Rundgänge
Treffen und Diskussionen mit Architekten, Stadtplanern, Projektmanagern
Vernetzung mit lokalen Architekten, Urbanisten und Stadtplanern
Präsentationen und Vorträge

Angebot

Halb-, ganz- und mehrtägige Programmgestaltung
Individuelle Organisation
Fokus auf Ihre Interessen
Persönliche Betreuung
Hintergrundwissen und Erfahrungen
Lokale Kontakte und Netzwerke
Weitere Reiseideen finden Sie auf unserer Homepage und durch die Anmeldung zu unserem Newsletter!
CaP.CULT
Carina Kurta & Pia Leydolt-Fuchs
7, Square Protis
F-13002 Marseille

0033 (0)6 95 77 45 31 // 0033 (0)6 95 77 43 89



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